Frauen erobern den Gaming-Markt

Wie in allen Bereichen der IT sind auch Frauen auch in der Spielebranche deutlich unterrepräsentiert. Die Welt der Computer und der Codezeilen ist nach wie vor eine Männerdomäne, in die es weibliche Entwickler nur selten schaffen einzubrechen. Dabei können Frauen Spiele und Produkte entscheidend verbessern und Strukturen in Unternehmen deutlich verbessern. Das zeigt nicht zuletzt die diesjährige GamesCon in Köln game design, bei der auch immer mehr Frauen nicht nur an die Controller und Tastaturen drängen, sondern auch immer öfter ihre Bewerbungen als Game-Designer und Entwickler bei namhaften Entwicklern abgeben.

Auch Videospiele-Industrie leidet unter Fachkräftemangel

Da auch in Deutschland der Video- und Computerspielemarkt in den vergangenen Jahren boomt, müssen sich auch attraktive Arbeitgeber und namhafte Studios um neue Mitarbeiter und Nachwuchs bemühen. Die Ansprüche an moderne Spiele steigt zusehends und immer mehr Experten arbeiten an der Entwicklung eines Projektes. Nach Zahlen von BlueByte-Manager (Anno-Reihe) Benedikt Grindel verdoppelt sich der Personalbedarf bei der Entwicklung von Videospielen alle fünf Jahre. Um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen Unternehmen also einen ständigen Zufluss an jungen, kreativen und motivierten Fachleuten, die auf eine gute Ausbildung zurückgreifen können. Und so attraktiv die Gaming-Branche sein mag, konkurriert sie in diesem Bereich auch mit der Industrie, die im Durchschnitt deutlich bessere Löhne bezahlen kann.

Nur Frauen können für Frauen entwickeln

Eine femininere Arbeitswelt in der Gamingbranche könnte aber nicht nur eine Lösung für den ständig bestehenden Personalbedarf sein, sondern ist auch der Grundstein bei der Erschließung einer neuen Zielgruppe. Immerhin spielen nach aktuellen Zahlen mehr als 30 Millionen Menschen allein in Deutschland regelmäßig Computer- und Videospiele – unter ihnen viele Frauen. Doch gerade im Game-Design arbeiten noch immer viele Männer, die Spiele für Frauen entwickeln sollen. Oft besteht dabei das Risiko, dass an einer gesamten Zielgruppe vorbei entwickelt wird. Vor allem weiblicher Input ist im Kreativbereich also zwingend notwendig.

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