Gute Grafikdesigns sind inzwischen kein Privileg großer Unternehmen mehr, welche sich ganze Abteilungen mit Grafikern leisten können. Heutzutage muss niemand mehr auf verwaschene Bilder, in Microsoft Paint gemalte Logos oder vom Nachbarn gelayoutete Flyer zurückgreifen, um sich und seine Produkte bekannt zu machen. Professionelles und gutes Grafikdesign ist kein Hexenwerk und kann schon für wenig Geld große Erfolge erzielen. Egal ob es um ein Garagenfest geht oder ein neues Corporate Design für Ihr Unternehmen: mit einem durchdachten und guten Auftritt überzeugen Sie mehr Menschen von sich und Ihren Ideen.

Gute Designs müssen nicht viel kosten – außer Zeit

Als Anfang der 2000er Jahre die Design-Agenturen in Deutschland wie Pilze aus den Boden schossen, konnte man den Eindruck gewinnen, das jeder mit einem Computer Grafikdesigns aus dem Ärmel schütteln kann. Oft innerhalb von wenigen Stunden boten Grafiker ihre Dienste an. Die Ergebnisse waren zwar auf den ersten Blick ansehnliche Arbeiten, die jedoch einer genaueren Prüfung nicht standhielten. Denn gutes Grafikdesign muss zwar nicht teuer sein, kostet aber dennoch Zeit. Elemente müssen aufeinander abgestimmt werden, Bildsprache und Farben ein gemeinsames Ziel verfolgen. Und vor allem im Jahr 2018 müssen Designs, Grafiken und Webseiten auch den Ansprüchen einer neuen und vor allem mobilen Generation standhalten. Grafiken und Designs, die heute nicht für mobile Endgeräte optimiert sind, fallen einfach durch.

Grafiker sind hier gefordert wie selten zuvor. Wo es früher oft reichte, vorhandene Designs und Templates anzupassen, erfordert ein nachhaltiges Grafikdesign viel mehr Arbeit und vor allem ehrliches Handwerk. Grafikdesigner müssen sich zudem laufend fortbilden, um auch den Anforderungen von Morgen gewachsen zu sein. Nicht nur verändert sich die Software, mit der Inhalte erstellt werden, sondern auch die Art, wie Inhalte konsumiert werden. Wer hier stehen bleibt, wird schnell abgehängt. All das kostet Zeit, oft sind gute Designs und Grafiken nicht teuer für den Endverbraucher – jedoch steckt mehr in ihnen, als man sieht.