Wie Game-Design über den Spielspaß entscheidet

Gutes Game-Design ist der Kern eines gelungenen Videospiels. Nur eine stimmige Spielwelt schafft es, Spieler in seinen Bann zu ziehen. Was wäre zum Beispiel ein “Skyrim” ohne seine vielfältige und diverse Flora und Fauna oder ein “Uncharted 4” ohne seine Nebencharaktere und wunderschönen Kulissen? Hinter diesen beeindruckenden Welten, in die die Spieler eintauchen und sie förmlich in sich aufsaugen, stecken unzählige Arbeitsstunden und durchgemacht Nächte. Wir erklären, wie Game-Design game design bestimmt, wie wir Spiele wahrnehmen.

Game-Designer sind auch Psychologen

Wer eine gute Geschichte erzählen will, muss wissen, wie Menschen ticken. Das gilt für Roman-Autoren ebenso wie für Game-Designer. Jede Entscheidung, jede Handlung und jede Mission müssen nicht nur technisch reibungslos möglich sein, sondern auch in die Welt passen, in der sie passieren. Ansonsten droht die Welt, die in den Köpfen der Spieler entsteht, wie ein Kartenhaus einzustürzen. Daher müssen jeder Pfad und jede Entwicklung gut durchdacht sein und auch das Spielverhalten an sich muss berücksichtigt werden. Oft entstehen tausende Spielkonzepte auf den Schreibtischen der Game-Designer, die alle Möglichkeiten berücksichtigen und durchspielen. Dabei wird nicht nur auf die Wirkung der Spielwelt geachtet, sondern auch auf die Usability und das allgemeine Gameplay. Hinter jeder Entscheidung steht nicht nur die Frage: Macht es Sinn? Sondern auch: Macht es Spaß?

Technik ebenfalls ein großer Bereich

Um ein Spiel zu genießen braucht es aber mehr als eine stimmige Atmosphäre. Vor allem technische Probleme, wie Ruckler und Aussetzer, können eine mühsam aufgebaute Spielwelt noch schneller zum Einsturz bringen als logische Fehler. Aus diesem Grund müssen Game-Designer auch immer technisch versiert mit den Endgeräten arbeiten können, auf denen ihre Spiele laufen werden. Dafür braucht es neben kreativen und analytischen Fähigkeiten vor allem Kenntnisse im Programmieren, um Schnittstellen zu verstehen und richtig anzusteuern. Immerhin zuckelt der Schnee in “Skyrim” nicht mit wenigen Frames durch die Täler, sondern fegt dem Spieler ins Gesicht. Alles andere wäre ein Stimmungskiller.

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